User:Belsaia/Belsandis

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Belsandis
Belsandis.png
Sellath belanin
World: Belegaer
Vocation: Explorer
Class: Warden
Race: Highelf
Region: Beleriand
Age: very, very many years, but still young
Height: 5ft. 8in.
Sex: Female
Skin: purely elvish
Hair: black-brown
Eye: Steelblue


Description

Über mich

Als Gründerin und aktuelle Stellvertretein der Herrin der Sippe Sellath belanin (Quenya für »Töchter der Valar«) überrnehme ich diverse Aufgaben von Herrin Tornien. Dazu gehören unter anderem

  • die feierliche Aufnahme der Anwärter(innen) als vollwertige Mitglieder der Sippe (Beförderung) und gleichzeitige Ausgabe der Uniform
  • gemeinsame Veranstaltungen der Sippe, wie Julfeiern, Schneeballschlacht, Sommerfest oder gemeinsames Drachensteigen auf der Sippeninsel
  • Vorschläge für die Ernennung zum Offizier
  • Organisation von Musikkapellen für den kulturellen Rahmen unserer Events

Falls ihr selbst Ideen für Sippenevents habt oder gern euren Geburtstag in der Sippe feiern wollt, sprecht mich einfach an (ingame Chat oder Post). Ich helfe euch gern beim Organisieren.

Raids und epische Schlachten interessieren mich weniger, vielleicht auch, weil mir die Jagd nach Items, die man nur für die Jagd nach eben diesen Items braucht (Stichwort: Skinnerbox) von jeher suspekt war. Trotzdem werde ich - sofern ich online bin und keine anderen Ingame-Verpflichtungen habe - gern auch eine Sippen-Gruppe bei diesen epischen Schlachten und Raids unterstützen, wenn noch jemand gebraucht wird. Ansonsten gilt, dass ich, wenn ich mal an einem Raid auf den Thron oder im Abgrund teilnehme, dies nur wegen der besonderen Housing-Items, die es dort gibt. Demzufolge werde ich mich dort gewissenhaft nach verlorenen Seiten oder ähnlichen Items umschauen. Ihr solltet mich also nur einladen, wenn ihr es nicht eilig habt.

Ich hoffe, ich habe euch jetzt nicht verschreckt. Aber die deutlichen Worte sind nötig, damit alle wissen, woran sie bei mir sind, wenn sie mich in eine Ini einladen.


Character

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Die Hüterin

Die Hüterin Belsandis wurde erstellt, um eine Sippe gründen und dann eine Sippeninsel erwerben zu können. Hier die Eckdaten in Kurzfassung:

  • im August 2017 als Hüterin erstellt
  • Stufenaufstieg mit Arie der Valar (105)
  • Gründung der Sippe im September 2017
  • bis Januar 2018 einige Quests und Scharmützel, um fehlende Eigenschaften zu erhalten
  • Abgabe der Sippenführung im Dezember 2017
  • bis auf sehr sporadische Aktionen (Durchführung von Beförderungen) bis Januar 2020 nicht mehr in Erscheinung getreten
  • seit Februar 2020 Aufbau des Charakters für elbisches Rollenspiel (siehe Biografie weiter unten)


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Die Sippe

Die wichtigsten Daten der Sippe werden hier mit aufgeführt, weil diese ursprünglich der einzige Grund für die Existenz Belsandis' war.

  • September 2017 - Gründung
  • Dezember 2017 - Erwerb der Sippeninsel
  • Dezember 2017 - Übergabe der Führung an Herrin Tornien
  • seit Januar 2018 - Offizier und Kronprinzessin der Sippe


Bio

Die Geschichte von Belsandis der Hüterin

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ch hatte ein Haus in Ossiriand am Fuße der Ered Luin. Sechzig Meilen südwärts waren die warmen Niederungen zwischen den Flüssen Duilwen und Adurant, aber hier, in einer Höhe von zweitausend Fuß, merkte man davon nichts. Tagsüber spürte man die Nähe der Sonne. Die Morgendämmerung und die Abende sind klar und friedvoll und die Nächte sind kalt.

Die Lage zwischen den Zwergenstädten Belegost und Nogrod machte diesen Flecken zu etwas Besonderem. Nirgends war etwas Überschwengliches oder Üppiges. Die Farben waren trocken und glasiert, wie die irdener Geschirre. Die Bäume hatten lichtes, zartes Laubwerk und ihre Form war anders, als die der Bäume Beleriands, sie bildeten keine Kronen oder Kuppeln, sondern waagerechte Schichten. Vereinzelte hohe Bäume bekamen dadurch etwas Romantisches und Heroisches, wie die weißen Schiffe Círdans mit vollen Segeln. Von der Zwergenstraße kamen hin und wieder Reisende, die neue Kunde und vielerlei nützliche und einige weniger nützliche Dinge brachten, an meinem Haus vorbei. Zwerge und Elben lebten zu dieser Zeit einträchtig nebeneinander und achteten die Eigenheiten und Leistungen der jeweils anderen...

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Aber ich will nicht schon zu Beginn abschweifen! Ihr seid ja gekommen, um etwas über mich zu erfahren. Nun denn, lasst mich kurz nachdenken, wo ich beginnen soll ...


Auszüge aus dem Buch der verschollenen Geschichten
und anderer elbischer Aufzeichnungen,
erweitert um Belsandis´ Erinnerungen


Das Erste Zeitalter

Im Ersten Zeitalter, in den letzten Jahren der Bäume, im stolzen Tirion, welches früher Kôr hieß, wurde ich als Caldryeldë (Caldrons Tochter) geboren. Ich stamme aus keinem fürstlichen Geschlecht. Mein Vater, Caldron, gehörte zum Gefolge Fingolfins. Lenwelyë, meine Mutter, war eine Teler. Ihr zuliebe verließ mein Vater Tirion und zog ans Meer. Allerdings nicht nach Alqualonde, sondern in eine kleine Siedlung nahe des Calacirya. Bis hierher entfaltete das Licht von Telperion und Laurelin noch seine magische Kraft und meine Mutter sang für uns Kinder oft Lieder über die Valar und die Musik der Welt.

Wir Kinder, das waren meine beiden älteren Brüder und ich, sind alle in Tirion geboren, da - sei es durch Zufall oder Absicht - unsere Eltern jedesmal kurz vor der Niederkunft in die weiße Stadt reisten. Sonst waren wir eher selten dort. Am Schönsten war ohnehin das Spiel am Strand. Oft war ich dort mit meinen Brüdern zusammen, wir liefen mit dem Wind um die Wette und spielten Fangen mit den Wellen. Oft flocht ich Muscheln oder Seesterne, die ich am Strand aufgesammelt hatte, in mein Haar und meine Brüder riefen mich Ulmos Braut. Nur einmal, als ich einen lebendigen Oktopus, so einen kleinen, blau wie Lapislazuli, zur Verzierung meiner Haare benutzt hatte, gab es richtig Ärger zu Hause.

Von den Vettern meiner Mutter lernten wir mit dem Bogen umzugehen. Auch Boote bauen und diese auf dem Meer zu steuern, brachten sie uns bei. Nun, es waren kleine Boote und nicht die stolzen weißen Segler der Schiffbauer aus Alqualonde, aber wir waren glücklich, wenn wir damit die Brandung durchschnitten. Die salzige Luft, den Wind im Haar und das Licht der beiden Bäume - ich wollte nie an einem anderen Ort sein. Doch dann vergifteten Melkor und Ungolianth die beiden Bäume und für uns begann eine dunkle Zeit.


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Melkor stahl die Silmaril und floh in die Großen Lande. Was nun folgte, kenne ich - den Valar sei Dank! - auch nur aus den Geschichtsbüchern der Eldar. Von Verblendung getrieben schwor Feanor seinen unseligen Eid, der Ursache für die schlimmsten Verfehlungen von Elben gegen Elben werden sollte. Um seinen Eid einlösen und Melkor nach Mittelerde verfolgen zu können, brauchte Feanor für sich und seine Schar Schiffe, die stark genug waren, das trennende Meer zu befahren. Solche Schiffe wurden nur von den Teleri in Alqualonde gebaut. Doch ihr König Olwe, verweigerte seine Unterstützung und versuchte Feanor von seinem Vorhaben, nach Mittelerde zu gelangen, abzubringen. Daraufhin nahm Feanor die Schiffe mit Gewalt und es kam zum Sippenmord von Alqualonde. Es sollte nicht der letzte bleiben ...

Was folgte, war eine Zerreissprobe für unsere Familie. Mein Vater und meine Brüder wollten Fingolfin auf dem Weg nach Mittelerde folgen, meine Mutter bei den Teleri bleiben. Ich wollte eigentlich nur, dass alles so wird, wie früher, als die Bäume noch ihr Licht spendeten. Schließlich setzte sich mein Vater durch und wir zogen mit Fingolfins Schar nach Norden. Heute, nachdem ich weiß, was geschah muss ich sagen, leider setzte er sich durch. Wir zogen viele Meilen nach Norden, entlang unwirtlicher Gestade und in trauriger Erinnerung an das verlorene Licht der Bäume. In Araman wurde den Noldoli das böse Schicksal geweisssagt, wenn sie weiterzögen. Nur Finarfin und sein Gefolge kehrten daraufhin um. Fingolfin - und somit auch wir - zogen weiter. So kamen wir zur Helcaraxe. Das Malmeis und die Stürme forderten viele Opfer, darunter auch Elenwe, Turgons Geliebte, und meine Mutter. Beide ertranken in den eisigen Wassern. Noch viele mussten auf diesem Zug ihr Leben lassen...

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Ich sollte euch nicht mein meinen Sentiments langweilen, also zurück zu meiner Geschichte:


Im Gefolge von Fingolfin erreichten wir Mithrim und sahen, wie er im Schein der aufgehenden Sonne sein blaues Banner aufpflanzte. Das Zeitalter der Sterne war vorüber. Fingolfin und seine Getreuen zogen weiter nach Angband,um den Feind herauszufordern. Unsere Familie jedoch, dass, was davon übrig war, fand endlich Zeit zur Trauer. Als Fingolfins Heer bereits auf dem Rückmarsch war, zogen wir weiter nach Süden. In Dor-lómin ließen wir uns nieder. Obwohl es nicht am Meer lag, war es doch ein angenehmer Ort und wurde uns für eine lange Zeit zur Wohnstatt. Leider nicht ohne Kämpfe, denn schon nach etwa 60 Jahren griffen uns Orks aus Morgoths dunklen Festen an. Aber in der Dagor Aglareb waren die Noldor noch siegreich. Aufgeschreckt durch den unerwarteten Angriff wurden die Reiche der Noldor in den folgenden 400 Jahren befestigt und wir hatten ein weitgehend sorgenfreies Leben. Ich nutzte die Zeit und legte verschiedene Gärten mit Kräutern, Heilpflanzen und Blumen und auch einen kleinen Irrgarten rund um unser Heim an. Irgendwann in dieser Zeit, als die Noldor im östlichen Dor-lómin schon davon sprachen, dass man das Blütenmeer überqueren musss, um zu Caldrons Haus zu gelangen, gab mir der ältere meiner Brüder den Namen Belsandis, was soviel, wie Herrin der großen Gärten bedeutet. Angband und die Tangorodrim wurden von Wachtürmen umzingelt, so dass ein unbemerkter Ausfall nahezu unmöglich war. Nahezu. Denn auf dass, was dann kam, waren wir nicht vorbereitet: Die Dagor Bragollach. Dorthonion wurde verwüstet, Angrod und Aegnor fielen und aus Ard-galen (Die grüne Gegend) wurde Anfauglith (Der erstickende Staub).


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König Fingolfin ritt nach Angband, um den Feind im Zweikampf zu stellen. Das war zwar ehrenvoll, aber auch töricht. Er hätte wissen müssen, dass ein Noldo keine wirkliche Chance gegen einen Vala hat. Aber er hat Morgoth mehrere, teils schwere Wunden beigebracht, von denen dieser sich nie erholt hat. Während der ganzen Zeit und auch in den Jahren danach waren wir an den Grenzen Hithlums mit der Verteidigung gegen die immer wieder einfallenden Orks beschäftigt. Dabei wurden wir von den Atani unterstützt, die es nach der Zerstörung von Dorthonion nach Dor-lómin verschlagen hatte. Der vielen Angriffe durch Banden von Orks und Ostlingen überdrüssig, bereiteten Fingon, Maedros und weitere Fürsten der Eldar und Atani einen neuen Angriff auf Morgoth vor. Doch was als Zerschlagung von Angband und Sieg über Morgoth geplant war, endete als Dagor Nirnaeth Arnoediad - die Schlacht der ungezählten Tränen. Die Reiche der Noldor im Norden - außer Gondolin - hörten auf zu existieren. Fast alle Krieger der Elben, Menschen und Zwerge wurde erschlagen, darunter auch meine beiden Brüder, die an Fingons Seite kämpften. Die Überlebenen und viele der Elben aus Hithlum wurden als Sklaven in die Eisenhöllen von Angband verschleppt. Wahrscheinlich ereilte auch meinen Vater dieses Schicksal. Nach der Schlacht haben wir uns mit anderen Elben in die Ered Wethrin zurückgezogen. Aber eines Tages kamen er und sein kleiner Trupp nicht von der Jagd zurück.Trotz gemeinsamer Suche fanden wir von keinem der Gefährten die kleinste Spur. Kurze Zeit darauf verbreitete sich das Gerücht, dass Orkbanden auf der Jagd nach neuen Sklaven für Angband durch Dor-lómin streiften. Ich hoffe, dass meinem Vater dieses Schicksal erspart blieb, aber ich habe ihn nie wieder gesehen.

Der Rest der Eldar und einige Edain aus dem Hause Húrins zogen über den Pass der Ered Wethrin nach Beleriand und weiter nach Nargothrond. Mich nahmen sie mit, denn nach elbischem Maßstab war ich immer noch sehr jung und unerfahren. In Narog wurden wir von Orodreths Wächtern überrascht und mussten einige Zeit warten, bis unser Zug die Erlaubnis erhielt, die Stadt zu betreten. Als durch das dreiflüglige Tor in die Stadt zogen, war ich ob ihrer Pracht geblendet. Das, was Finrod hier mit Hilfe der Zwerge erschaffen hatte, hielt einen Vergleich mit Gondolin bzw. dem, was ich darüber gehört hatte stand. Nach außen hin war Nargothrond eine Festung gut geschützt gegen jeden Angriff, so dachte wir damals. Da wir von Orodreths Gefolge freundlich aufgenommen wurden konnten wir seit langer Zeit das erste Mal sorgenfrei schlafen und die zurückliegenden Kümmernisse tief in den Erinnerungen vergraben. Alle Menschen und viele der Elben blieben in Finrods Reich. Einige aber zog es weiter nach Doriath in Thingols Reich. Ihnen schloss ich mich an.

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Das war natürlich ganz und gar leichtsinnig, denn erstens war ich ja wirklich noch viel zu unerfahren, um in der Wildnis fremder Lande herumzustreichen und zum Anderen wusste ich natürlich auch, was Thingol von den Noldor hielt. Das er einer Noldo, wenn auch nur zur Hälfte, den Zugang zu seinem Reich gewährt, war mehr als fraglich.


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Aber ich hatte Glück! Mit dem Hinweis, das meine Mutter eine Teler war und einigen Tagen Wartezeit erhielt ich die Erlaubnis, Doriath zu betreten. Das war etwa zu der Zeit, als auch Túrin Turambor bei Thingol eintraf. Túrin war damals noch ein Knabe, wurde aber als Sohn von Húrin Thalion mit allen Ehren von Thingol aufgenommen. Von mir kann ich das leider nicht behaupten, ich durfte in die Stadt, aber das war es dann auch. Der Gebrauch des Quenya wurde verboten und das Sindarin, welches meine Mutter mit mir pflegte unterschied sich doch in einigen Dingen von dem Doriaths. Hier legte ich auch meinen alten Namen ab und nannte mich von nun an nur noch Belsandis. Ich verweilte noch einige Zeit in Menegroth und lernte dort, einen eigenen Haushalt zu führen und auf mich selbst aufzupassen. In Menegroth habe ich mich nie heimisch gefühlt. Ich war immer eine Fremde und wurde auch so behandelt. Dazu kam noch dass die Hallen und Höhlen trotz ihrer Weite etwas Erdrückendes für mich hatten. So beschloss ich an einem Frühlingsmorgen des neunten oder zehnten Jahres in Doriath, meine Zelte hier abzubrechen. Aber wohin sollte ich gehen? Der Weg nach Nargothrond war gefährlich Talath Dirnen, die Bewachte Ebene, wurde bereits von den Orks aus dem Norden heimgesucht und aus Dorthonion, dem Land der Kiefern, war schon lange Taur-nu-Fuin, Das Land des Nachtschatten, geworden. So wandte ich mich nach Osten. Ich verpackte mein gesamtes Hab und Gut, beschaffte mir ein Pferd und zog auf der Zwergenstraße von Menegroth nach Osten zu den Blauen Bergen.

Ach ja, Ossiriand... Das Land der Ulmenwälder. Hier lebten Menschen, Zwerge und Grauelben die umherwanderten oder verstreut lebten, einträchtig nebeneinander. Ich ließ mich am Fuße der Blauen Berge, in der Nähe der Zwergenstraße nieder. So konnte ich mir einerseit die Unterstützung der Zwerge bei der Errichtung meines neuen Heims sichern und erfuhr von den Durchreisenden wichtige Neuigkeiten. Hier schloß ich auch die erste wirkliche Bekanntschaft mit einem Zwerg. Ich hatte das Haus gerade erst bezogen, da kam so ein stämmiger, kurzgewachsener Kerl zur Tür und fragte, ob ich Bedarf an Schwertern, Messern oder Äxten hätte. Da ich tatsächlich einige Messer für den Haushalt brauchen konnte, kamen wir ins Gespräch und ich erfuhr, dass in der Nachbarschaft meines Heims zwei durchaus bedeutende Zwergenstädte lagen: Belegost und Norgod. Da war ich extra in die Berge gezogen, um den Reichen und ihren Fürstenhäusern den Rücken zu kehren und dann hatte ich die Fürstenresidenz einen anderen Volkes gleich nebenan. So kann es gehen!

In den Jahren bis zum Krieg des Zorns besuchte mich dieser Geselle noch häufiger. Die Zwerge aus den Belegost waren schon ein lustiges Völkchen, auch wenn ihr Humor für Elben mehr als nur gewöhnungsbedürftig ist. Sie waren etwas rauh und ungeschliffen im Umgang, dafür aber trinkfest. (schmunzelt) Mein Gott, konnten die saufen! Da fallen mir doch glatt wieder einige Jugendsünden ein... Aber genug davon. Sie waren sehr geschickt als Schmiede, Steinmetze und Handwerker und haben mir mehr als nur einmal geholfen. Damals war das Verhältnis zwischen den Zwergen und den Elben grundsätzlich ein besseres, als heutzutage. Eines hatten die Langbärte aber bestimmt mit den Noldor gemeinsam: wenn man einmal Freundschaft geschlossen hatte (was zwischen Elben und Zwergen selten genung vorkam), dann hielt die ewig - oder wenigstens ein ganzes Zwergenleben.

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Ich bin übrigens heute noch der Meinung, dass die Zwerge, die mich damals in meinem Heim besuchten, keine Blutschuld im Zwist gegen Thingol auf sich geladen haben.


Die folgenden Jahre waren geprägt von weiteren Kämpfen gegen Morgoth, den Untergang von Nargothrond und der Freilassung und dem Tod Húrins. Aber von all diesen Ereignisses hörte ich nur aus den Erzählungen der Reisenden auf der Zwergenstraße. So berichteten reisende Elben auch von der Geburt der Enkelin Beren und Lúthiens. Die Kleine wurde Elwing genannt, aber damals maß ich dem noch keine Bedeutung bei. Bestürzt war ich über die Nachrichten, dass Thingol von Zwergen aus Nogrod erschlagen wurde, das trübte eine Zeit lang auch mein Verhältnis zu den Langbärten aus Belegost. Noch schlimmer war die Nachricht, dass Brennil Melina nach Valinor zurückkehrte und Doriath dabei schutzlos zurück ließ. Dass Feanors Söhne weitere Morde in Menegroth und an der Mündung des Sirion begingen, um den Silmaril aus dem Nauglamir zurück zu bekommen, war furchtbar, aber vorhersehbar. Doch all dieses betraf mein Leben nicht direkt. Selbst als Beren und Luthien in Ossiriand wohnten, bin ich ihnen nicht begegnet, es ergab sich einfach nicht. Ich lebte bis zum Ende des Ersten Zeitalters und darüber hinaus weitgehend ungestört an den Hängen der Ered Luin. Die Silmaril gingen endgültig verloren, Feanors Söhne waren tot und im Krieg des Zorns versanken Hithlum, Beleriand und Angband in den Fluten Belegaers und aus dem Binnenland Ossiriand wurde das Küstengebiet Lindon. Gil-galad wurde mein König und den Noldor vergeben. Und das alles ohne mein Zutun! So verbrachte ich die Zeit bis zum Ende des Zweiten Zeitalters hauptsächlich mit der Verbesserung meiner handwerlichen Fähigkeiten und dem Vertiefen der Kenntnisse über die Natur. Und natürlich mit dem Vertreiben frecher Orks aus meiner Nachbarschaft.

Das Zweite Zeitalter

Dann stieg Eärendil mit dem Silmaril in den Himmel auf und strahlte von nun an als Stern am Abendhimmel. Viele der Noldor zog es nach Tol Eressa und in den kommenden Jahren verließen die meisten Edain Mittelerde, um unter ihrem neuen König Elros auf Númenor zu leben. Nach der Verbannung Morgoths hofften alle auf bessere Tage, aber das Zweite Zeitalter war für die meisten Bewohner, die in Mittelerde blieben, ein dunkles. Trotzdem wollte ich zu dieser Zeit Mittelerde nicht verlassen. Mein Heim lag plötzlich in Harlindon und Gil-galad war mein neuer König. Es waren nur noch 50 Meilen bis zur Küste. Die Zwergenstraße war zerstört und Städte verlassen, die meisten der überlebenden Langbärte zogen nach Khazad-dûm. So verließ ich mein Heim - erst zeitweilig, dann auf Dauer - etwa zur gleichen Zeit, als sich Círdan der Schiffbauer am Golf von Lhun niederließ. Ich wollte wieder am Meer leben, den Wind im Haar spüren, Muscheln sammeln, wie in meiner Kindheit ... und das weite Meer sehen.


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Gil-galad herrschte über die Elben von Harlindon bis Imladris und Círdan in Forlindon über die Anfurten, als ich dorthin zog. Es war eine Zeit des relativen Friedens; ich genoss die Zeit am Golf von Lhun. Die Menschen, die in Mittelerde geblieben waren, verbündeten sich mit den Zwergen, um sich besser gegen die Angriffe der Orks aus dem Norden zu schützen. So gut es sich bei den Schiffbauern lebte, der Müßiggang lag nach einiger Zeit wie ein Schatten auf mir. Círdan benötigte meine Dienste nicht. Denn obwohl ich in meiner Kindheit, gemeinsam mit meinen Brüdern, in selbstgebauten Booten durch die Brandung rauschte, beschäftigte er nicht einen weiblichen Schiffbauer.

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Ich war nicht verärgert, als mich Círdan abwies. Er hatte die besten Schiffbauer diesseits des Meeres, da konnte ich nicht mithalten ...
Doch! Natürlich war ich sauer! Círdan hat mich gar nicht empfangen. Sein Werftmeister sagt mir nur: Für uns arbeiten keine Frauen! So ein ...!


So beschloß ich, die Lande zu erkunden, die östlich der Ered Luin lagen und im Ersten Zeitalter bei den Eldar als die Ostlande bekannt waren. Schnell merkte ich, dass ich nicht allein in den neuen Landen unterwegs war. Von Zeit zu Zeit traf ich auf andere Noldor, die allein oder in kleinen Gruppen das Land durchstreiften. Es waren hauptsächlich Elbinnen, zum Teil mit Kindern, da ihre Väter, Brüder und Gatten in den großen Schlachten von Beleriand gefallen waren. Die meisten von ihnen waren auf der Jagd oder auf der Suche nach einer neuen Heimat. Doch einmal traf ich auf eine Gruppe von etwa 40 Elbinnen der Eldar, die aus Kriegerinnen, Heilerinnen und Kundigen bestand und sich zur Aufgabe gesetzt hatte, die anderen Elben, Menschen und Zwerge in Eriador vor den Banden von Orks und Wölfen zu beschützen, die das Land ebenfalls durchstreiften und . Da ich nicht auf der Suche nach einer neuen Heimat, sondern nach einer neuen Aufgabe war, schloss ich mich ihnen an. Die Gruppe, deren Mitglieder zum Teil aus der Schar Fingolfins stammten, zu der aber auch Getreue Finarfins zählten, die mit den Valar im Krieg des Zorns nach Mittelerde kamen und danach blieben, aber keine Elben aus Feanors Gefolge, nannte sich Sellath belanín, was Töchter der Valar bedeutete und betrachteten sich als elbischer Orden im Kampf gegen das Böse, da mit der Verbannung Morgoths nicht auch seine Diener und Kreaturen aus Mittelerde verschwanden.

Von den Noldor die mit König Fingolfin nach Mittelerde kamen kannte ich nur wenige. Zum einen war ich damals noch ein Kind und dann waren die meisten von ihnen in den Schlachten oder als Sklaven Morgoths vorzeitig gealtert. Aus ihren Geschichten erfuhr ich vieles, das ich nicht wusste, wie zum Beispiel die Geschichte und den Fall Gondolins oder die Zerstörung Nargothronds durch Glaurung. Aber auch die Geschichte von Túor und Idril und die traurige Geschichte von den Kindern Húrins. Dabei bekümmerte mich besonders der Tod von Beleg Cúthalion, da er auch mich damals durch den Gürtel Melians geleitete. Auch hätte ich nicht gedacht, dass ein einzelner der Edain den Großen Wurm von Angband besiegen könnte. Aber ich hatte viel zu lernen. Über die Geschichte der Eldar und Edain, genauso wie die Geheimnisse der Heilkunst oder den Nahkampf, um nur einige Lektionen zu nennen. Einige meiner Lehrmeisterinnen, besonders auf dem Gebiet der Kampfkunst, waren deutlich jünger als ich, hatten aber dadurch, dass sie sich über viele Jahre in Hithlum, Ost- und Westbeleriand gegen die Übergriffe der Orks und Ostlinge verteidigen mussten, viel mehr Erfahrung im Waffenhandwerk. Die Geschichte und Geschichten vernahm ich vor allem von den Älteren unter ihnen.

Im Waffenhandwerk habe ich nie das Geschick der Kriegerinnen erreicht und so wurde ich zur Kundschafterin und Hüterin bestimmt. Hierzu bedurfte es einiger Kenntnisse in der Heilkunde, der Verteidigung, der Kunst, ungesehen durch Feindesland zu reisen und einigen handwerklichen Fähigkeiten, ohne dass man eine dieser Künste zur Perfektion bringen musste. Das kam meinen Fähigkeiten, aber auch meinen Neigungen entgegen. Und so waren meine Aufgaben das Überbringen von Nachrichten, Heilen kleinerer Verletzungen - wenn wir einmal als kleine Gruppe unterwegs waren - und das Reparieren von Waffen und Rüstungsteilen. Ich wars zufrieden und wir zogen von Harlindon nach Minhiriath bis zu den Hithaeglir. Dabei wurde unser Orden von weiteren Eldar und Grauelben verstärkt. Eine von ihnen, Nellas, stammte aus Doriath und war über die Mündungen des Sirion nach Ossiriand und über die Blauen Berge gelangt. In den folgenden Jahren wurde sie mir zu einer guten Freundin. Sie erzählte oft von Túrin Turambar, den sie als Kind persönlich kannte, und seinem grausamen Schicksal. So kamen wir auf unseren Wanderungen nach Eregion, in das Reich Celebrimbors.


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Da hier die Zwerge aus Khazad-dûm Handel mit den Elben trieben und die Elben Eregions als die besten Schmiede berühmt waren, bat ich meine Mentorin, Tergondis, einige Zeit in Eregion verbringen zu dürfen, um die Kunst des Goldschmiedens zu erlernen und meine Fähigkeiten im ehrenwerten Schmiedehandwerk allgemein zu verbessern, was diese vor ein Problem stellte. Dass einzelne Mitglieder unseres Ordens für eine gewisse Zeit bei anderen Völkern lebten, war durchaus nicht ungewöhlich und so war sie geneigt, meinem Wunsch zu entsprechen. Allerdings gab es noch ein kleines Problem: ich war immer noch Novizin des Ordens und eine längere Abwesenheit wurde nur den Schwestern erlaubt. Auch sollte ich nicht allein in Celebrimbors Landen bleiben und so wurde auch Nellas ausgewählt. Nachdem ich die letzten Prüfungen bestanden hatte, erhielten wir gemeinsam in Eregion die Weihe zur Ordensschwester. Nellas hatte ihre Prüfungen bereits einige Zeit vorher abgeschlossen und wartete auf das Mittsommerfest, weil hier das nächste Weihefest geplant war.

Gleichzeitig wurde mir aufgetragen, den freundschaftlichen Kontakt mit den Zwergen Khazad-dums zu suchen und Celebrimbors Weisungen zu folgen. Einerseits, weil sich der Orden erhoffte, etwas von dem begehrten Mithril zu erhalten und andererseits, weil die Sellath es sich zur Aufgabe machten, mit allen freien Völkern Freundschaften und Bündnisse zu schließen und sich des gegenseitigen Beistands zu versichern, falls das Böse wieder mächtig werden sollte. da sie bereits in Menegroth mit Galadriel zusammengetroffen war, wurde Nellas für die Zeit des Aufenhthalts in Eregion dem Gefolge von Herrin Galadriel zugeteilt. Diese herrschte mit Celeborn zu jener Zeit über das Land am Rande der Nebelberge. Nellas bemühte sich sogleich, mich ebenfalls am Hof einzuführen. Und so wurde ich von Zeit zu Zeit mit dem Überbringen von Botschaften an die Zwerge beauftragt. Und so lief mein Leben in den nächsten 4 Jahrhunderten zwischen Ost-in-Edhil und den Toren von Khazad-dum dahin. Während dieser Zeit hatte ich immer wieder kleinere Botengänge für Herrin Galadriel auszuführen, die mich zu den Zwergen brachten. Diese erinnerten mich oft an die Zwerge aus Belegost und einige mögen auch die Nachfahren meiner Langbärte gewesen sein. Jedenfalls gaben sie mir nicht nur immer wieder kleine Gefälligkeiten für meine Herrin mit auf den Weg, sondern weihten mich auch in die Künste des Klingenschmiedens ein. In Ost-in-Edhil verbrachte ich die meiste Zeit zusammen mit Nellas, die mich hin und wieder mit Geschichten über Túrin oder Galadriel aus ihrer Zeit in Doriath erfreute.

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Damals ahnte kaum jemand, dass die Gier der Zwerge nach dem seltenen Metall, ihr eigentliches Verhängnis werden sollte. Aber das ist eine Geschichte, die nicht an dieser Stelle erzählt werden soll.


Von Celebrimbor erfuhr ich nicht annähernd soviel Aufmerksamkeit, wie bei den Zwergen. Hier war ich nur eine von vielen Lehrlingen - und wahrscheinlich auch nicht die geschickteste. Darüber beschwerte ich mich regelmäßig auch bei Nellas, aber die meinte nur ich soll mir das nicht so zu Herzen nehmen. Um das Jahr 1200 tauchte ein neuer Schmied auf, der selbst unseren Meistern noch Geheimnisse vermitteln konnte. Sie waren alle begierig darauf, von ihm zu lernen, um die schönsten Geschmeide und Ringe zu erschaffen. Aber ich mochte ihn nicht. Er behandelte mich, so wie die meisten Elben, die es nicht zur Meisterschaft in der Kunst des Juwelenschmiedens gebracht hatten, von oben herab und mit Geringschätzung. So, als wären wir seine Diener, nur dazu da, die Feuer in Gang zu halten. Außerdem hatte er etwas Ungutes in seinem Blick, so ein Stechen, das mich immer frösteln lies, wenn er mich ansah. Was, den Valar sei Dank, nicht häufig vorkam! Bei meinem nächsten Bescuh in Ost-in-Edhil erzählte ich Nellas davon. Was die dazu zu berichten hatte ließ mich erschauern. Herrin Galadriel war sich sicher, dass dieser seltsame Schmied niemand anderes als Sauron war, der die Elben verführen wollte.

Ich sollte dabei helfen, die Elben in Eregion von Saurons wahren Absichten zu überzeugen, aber die meisten von ihnen hörten nicht auf mich. Irgendwann wurde es mir zu viel und ich wollte nur noch weg. Selbst Nellas konnte mich nicht mehr aufmuntern, zumal sie mir sagte, dass auch Galadriel und Celeborn gedachten, Eregion zu verlassen. Von den Zwergen hatte ich alles gelernt, was sie einer Noldo preisgeben wollten. Die Juwelenschmieden in Eregion behandelten mich wie eine arme Irre und ich wurde nur noch für Hilfsdienste eingesetzt. Nellas war entschlossen, mit Brennil Galadriel über die Nebelberge zu ziehen, ich wollte zurück zu meiner Mentorin. So liess ich mich denn von der Herrin von meinen Pflichten gegen das Volk von Eregion entbinden, sagte Nellas Lebewohl und zog gen Norden. Nach den letzten Gerüchten, die in Ost-en-Edhil umgingen, waren die Edlen der Sellath belanín »irgendwo weit im Norden« in einer Elbensiedlung, die wie ein Garten angelegt war. Dort zog es mich hin. Dort wollte ich sie finden.

Lasst mich noch ein paar Worte zu den Sellath belain verlieren. Wir waren keine lockere Gemeinschaft, die vagabundierende Krieger aus Mittelerde um sich scharte. Nein, das nun wirklich nicht! Wir waren ein Elbenorden, gegründet von einer Edlen aus dem Hause Finarfins, die im Krieg des Zorns nach Mittelerde kam. Es gab strenge Regeln, feste Strukturen und wer um Aufnahme bat, musste erst eine Probezeit und dann die Initiation überstehen. Aufnahme fanden ausschließlich Elbinnen, deren hohe Gesinnung über jeden Zweifel erhaben war. So wurden auch nur sehr selten Elbinnen aus Feanors Gefolge aufgenommen. Die meisten von ihnen waren nicht einmal als Novizen zugelassen. Aber ihr dürft auch nicht denken, dass ein Heer geharnischter Elbenfrauen durch das Land zog. Der Orden teilte sich in mehr oder weniger überschaubare Gruppen auf, die häufig von einer Meisterin geführt wurden. Pflicht und ehrenwertes Verlangen jeder Gruppe war es, mindestens einmal alle 100 Jahre mit einer der Gruppen, die von einer Ordensmeisterin geführt wurden, zusammenzutreffen. Dazu wurde ein lockerer Kontakt zwischen den einzelnen Gruppen gehalten.

Der Orden war mit der Billigung und Unterstützung von Herrin Galadriel tätig. Da unsere Hilfe aber eher in der Pflege Kranker und Verwundeter, im Aufbau von Siedlungen und der Unterweisung im Anbau von Feldfrüchten und Heilkräutern und deren Anwendung bestand, blieben wir weitgehend unbeachtet. Das war auch gut, denn obwohl viele tapfere Kriegerinnen zum Orden gehörten und wir uns auch gegen größere Orkbanden verteidigen konnten, zogen wir es vor, Scharmützeln so gut es ging aus dem Wege zu gehen.

Zu dieser, meiner Gemeinschaft war ich nun unterwegs. Anfangs begleiteten mich Boten und Händler, die zur nördlichen Niederlassung zogen, auf meiner Wanderung durch die lichten Stechpalmenwälder Eregion. Aber nachdem ich Gwingris hinter mir lies und die Schluchten des Bruinen betrat, war ich auf mich allein gestellt. Das mag sich heute heroisch anhören, aber damals war ein hungriger Wolf oder ein übelgelaunter Bär mit das Gefährlichste, auf das man in diesem Teil Mittelerdes stoßen konnte. So zog ich durch die bergigen Lande, die den Namen Trollhöhen erst viel später erhielten, und stieß hier und da auf ein versprengtes Lager der Grauelben oder eine kleinere Zwergensiedlung. Die Gastfreundschaft der Elben lies keine Wünsche offen und so blieb ich dort meistens etwas länger. Manchmal einige Tage, ein oder zweimal aber auch mehrere Wochen. Die Zwerge waren da schon zurückhaltender. Sei es, dass sie Nachfahren der Zwerge aus Norgrod waren, die ihr schlechtes Gewissen plagte, sei es, dass sie böse Erfahrungen mit Dunkelelben machten; viele von ihnen verhielten sich sehr reserviert und betrachteten mich argwöhnisch, wenn sie meinten, ich sähe es nicht. Nun, bewirtet haben sie mich auch und dass sie keine Fremden als Gäste in ihren Hallen haben wollten, ist auch verständlich. Auf diese Art zog ich langsam aber stetig in Richtung Norden, wo meine Gefährtinnen zu finden sein sollten. In einer der letzten Zwergenbehausungen erfuhr ich, dass eine größere Schar von Elbinnen dort vorbeigezogen ist. Sie halfen den Zwergen neue Werkzeuge zu schmiede und schartige Messer und Äxte zu schleifen und zogen dann gen Westen weiter. Das war aber bereits vor über einem Jahr.

Nun denn, ich wandte mich also auch nach Westen, in der Absicht der neuen Spur zu folgen. Kurz und gut: Da ich sie meistens um wenige Wochen bis knapp zwei Monate verfehlte, streifte ich auf der Suche nach meinen Ordensschwestern noch ein halbes Jahr durch Eriador. Schließlich gelangte ich in die Nähe von Lindon. Hier, so wurde mir berichtet, sollte die Ordensmeisterin im kommenden Jahr das Fest zur Sonnenwende zelebrieren. Deshalb würde die Abordnung etwa im Frühjahr erwartet. Ausgestattet mit diesem Wissen wandte ich mich gen Westen und zog weiter nach Farlindon hinein. In der Nähe meiner alten Heimstatt beschloß ich, den Herbst und Winter am Meer zu verbringen und die Ankunft der Schwestern im kommenden Frühling abzuwarten. Im späten Frühjahr wurden die Elden der Sellath belanín von Círdan empfangen und auf das Herzlichste begrüßt. Nach dem offiziellen Empfang nutzte ich die Zeit und meldete mich bei meiner ehemaligen Mentorin, Hîril Tergondis. Diese hieß mich in das Lager der Schwestern umziehen, damit ich bei der Vorbereitung des Sonnenwendfestes helfen konnte.

Beim Fest übernahm der Orden eher zeremonielle Aufgaben, so dass die Arbeiten zur Vorbereitung nicht eben schwer waren. Deshalb nutzte ich viele Gelegenheiten, um das Gespräch mit Hîril Tergondis zu suchen. Debei erfuhr ich vieles, das mir neu war. Thranduil, der in Doriath lebte, ist mit überlebenden Sindar über die Nebelberge gezogen und hat im nördlichen Großen Grünwald eine neue Elbensiedlung nach dem Vorbild von Menegroth gegründet. Orks und Drachen sind entlang der Reste der Ered Wethrin gen Osten gezogen. Die Orks haben sich im Nebelgebirge verkrochen. Die Drachen jedoch zogen weiter nach Osten, um ihre Nester in der Dürren Heide zu bauen. Sauron, ehemals Morgoths Truchsess, der lange Zeit im Norden vermutet wurde, ist um das Jahr 1000 in den Südosten nach Mordor gezogen, um sich dort zu verschanzen. Als ich das hörte, musste ich unwillkürlich an den sonderbaren Schmiedemeister bei den Elben in Eregion denken. Aber damals dachte ich nicht weiter darüber nach und vergaß es bald wieder. Brennil Galadriel durchschaute Sauron sofort und warnt die Elben Eregions, aber sie wollten nicht hören. Und so zogen Galadriel und Celeborn mit einigen Getreuen auf die andere Seite der Nebelberge nach Lothlórien.

Was ich nicht vergaß, da es mich direkt betraf, war der Auftrag, den mir Tergondis erteilte. Ich sollte den Elben beim Auf-und Ausbau des Hafens und der Siedlung am Golf von Lhun behilflich sein und die Menschen von Númenor im Namen des Orden herzlich begrüßen. Den Elben allgemein und dem Orden im Besonderen war es daran gelegen, ein freundschaftliches Verhältnis zu den Nachfahren der Edain aufzubauen. Sie sollten die Menschen, die jetzt an den Küsten und in den Wäldern Eriadors lebten, als Lehrmeister und Hüter begleiten, auf dass diese nicht dem Bösen verfielen.


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Ich half beim Ausbau des Hafens, indem ich einige administrative Aufgaben übernahm, und pflegte den Kontakt zu den Númenórern, die tatsächlich bald übers Meer in den Golf von Lhun kamen. Zuerst besuchten sie nur unsere Anfurten und hatten keine eigenen Siedlungen. Doch bald begannen sie entlang der Küste eigene Häfen und Siedlungen zu bauen, deren wichtigste Vinyalonde war. Viele Jahre wanderte ich regelmäßig zwischen Círdans Hallen und Vinyalonde, dem Hafen der Númenórer,hin und her, um Botschaften und Geschenke zu überbringen, Einladungen auszusprechen und Ähnliches mehr. Dabei besuchte ich auch gern die kleineren Siedlungen der Menschen, die auf dem Weg lagen. Hier lebten keine großen Fürsten und die Menschen waren einfach und sehr gastfreundlich. Man musste nicht ständig auf Etikette achten und da ich meistens im Auftrag Círdans oder des Ordens reiste, ich wurde wie eine Herrin empfangen. Für mich hätte es so bleiben können, doch dann kam das Böse zurück nach Mittelerde. Sauron fürchtete die wachsende Macht der Númenórer und rüstete eine Armee aus Orks und Ostlingen in seinem dunklen Reich. Die Elben von Eregion ließen sich von Sauron, den niemand anderes war dieser seltsame Schmied, einlullen und schmiedeten die Ringe der Macht. Nur Celebrimbor erkannte Saurons Plan und schuf die drei Elbenringe ohne dessen Wissen. Das war um das Jahr 1500 und die Überfälle durch Orks und Trolle nahmen zu. Galadriel und Celeborn haben sich nie von Sauron täuschen lassen und waren schon 10 Jahre zuvor nach Lothlórien aufgebrochen. Es dauerte noch fast zweihundert Jahre, in denen Sauron den einen Ring schmiedete und seine Festung Barad-dûr fertigstellte, bevor er die Elben überfiel um Celebrimors Ringe an sich zu bringen und so seine Macht zu festigen.


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Als Saurons Heere Eregion angriffen, war ich gerade wieder bei den Vinyalonde. Die Nachricht über den neuen Krieg brauchte Monate bevor sie bei uns ankam, deshalb weiß ich das Folgende auch nur aus den Berichten der Ordensschwestern. Die Siedlungen der Elben wurden eine nach der anderen angegriffen und eingenommen. Sauron ließ die Gefangenen von seinen Orks foltern, um den Aufenthalt der drei Großen Ringe zu erfahren. Wenn er sicher war, dass sie nichts wußten, lies er sie wieder frei. In Ost-in-Edhil und bei den Elbenschmieden waren zu dieser Zeit auch mehrere Ordensgruppen, die sich um Verwundete, Kinder und Flüchtlinge kümmerten. Sie sagten später das manche der Freigelassenen kaum noch als Elben erkennbar waren und nur noch den Tod wünschten. Indessen rief Gil-galad seinen Bannerträger Elrond zu sich und beauftragte ihn damit, eine Streitmacht gegen Sauron aufzustellen und nach Eregion zu führen. Elrond sammelte die mutigsten Kämpfer Lindons und zog nach Eregion und Círdan sandte Boten nach Númenor. Leider traf Elrond zu spät in Eregion ein, Ost-in-Edhil und viele weitere Elbensiedlungen waren zerstört und Celebrimbor erschlagen. Saurons Scharen, Orks und dunkle Menschen, zogen plündernd und mordend durch Eregion und die angrenzenden Lande. Da er hier nichts mehr ausrichten konnte, sammelte Elrond die verbliebenen Elben und zog nach Norden, um die Zuflucht in Imladris zu begründen. Derweilen weitete Sauron seinen Machtbereich aus und hätte beinahe ganz Eriador erobert.

Doch dann nahte die lang ersehnte Hilfe. Tar-Minastir kam mit einer gewaltigen Flotte nach Mittelerde und Sauron wurde von den Heeren der Eldar und Númenórer geschlagen. Er zog sich nach Mordor zurück, wo er sich, umgeben von seinen Orks, in Barad-dûr verschanzte. Das war der Beginn eines längeren Friedens in Eriador. Sauron beherrschte fast alle Gebiete östlich des Nebelgebirges, mit Ausnahme Lothlóriens und der nördlich des Düsterwalds gelegenen Lande. Die Númenórer begannen zuerst ihre Häfen zu Festungen auszubauen und dann eigene Reiche an den Küsten Mittelerdes zu errichten. Sie vergrößerten ihren Einfluß an den Küsten und festigten ihre Macht. Es muss um das Jahr 2000 Z.Z. gewesen sein, als ein Schatten auf Númenor fiel. Die Menschen neideten den Elben die Unsterblichkeit. Sie besuchten die Stätten von Gil-galad und Círdan immer seltener und irgendwann mieden die meisten von ihnen die Elben ganz und traten auch den Menschen immer seltener als Mentoren und Lehrer gegenüber, denn als Herrscher.


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Die hätten mich mal fragen sollen! lch hätte ihnen schon erzählt, das es gar nicht so toll ist, wenn man als Kind seine Heimat verlassen und zweitausend Jahre in der Verbannung leben muss. Noch dazu in einer Gegend wo überall das Böse lauert und der Tod nicht das Schlimmste ist, was man erleiden kann.


Ich spürte die Veänderung bei den Menschen natürlich auch. Irgendwann war ich in ihren Häusern, die mittlerweile Paläste und Festungen waren, nicht mehr erwünscht. So wurde ich, da es für mich nicht mehr zu tun gab, zu Elrond nach Imladris geschickt. Hier sollte ich das Studium der Schriften in Elronds Bibliothek betreiben und einige Zeit innere Einkehr üben. Letzteres, weil unser Orden davon überzeugt war, dass wir einst wieder gegen das Böse kämpfen müssen und nur ein starker Geist widerstehen könnte. In Elronds Hallen gefiel es mir ausnehmend gut. Imladris liegt geschützt in einem Seitental der Nebelberge und hat durch den Fluß und die Imladrisfälle ein angenehmes, nicht zu trockenes Klima. Das war aus damals schon so und für die Elben wurde es eine echte Zuflucht. Als ich die Bibliothek das erste Mal betragt, war ich froh, eine Elbin zu sein. Hier waren Schriften zusammengetragen, die eineinhalb Zeitalter elbischer Geschichte bewahrten, und genauso lange würde es wohl dauern, alle zu studieren.

Da mir die Meditation, bei der man Stunden bewegungslos herumsitzt, schon immer zu esoterisch war, erbat ich die Erlaubnis, Wild- und Heilkräuter im Tal suchen und einen Kräutergarten an deinem der sonnigen Hänge anlegen zu dürfen. So könne ich am leichtesten zur inneren Ruhe gelangen und gleichzeitig noch etwas für die Allgemeinheit tun. Diese Bitte wurde mir gewährt und ich verbrachte viele Stunden und Tage damit, die lieblichen Hänge von Imladris auf der Suche nach allen möglichen Pflanzen zu durchstreifen. An einem sonnigen Hang legte ich einen kleinen Kräutergarten an. Hier pflanzte ich auch einige Athelas, deren Samen ich vor langer Zeit von den Númenórern in Vinyalonde bekommen hatte. Mein Kräutergarten war für Außenstehende nicht auf Anhieb als Garten zu erkennen. Die meisten Kräuter gediehen am besten im Halbschatten der Bäume und so pflanzte ich sie nicht in Beeten sondern bunt durcheinander zwischen das Unterholz, so, wie sie sich auch allein verbreiten würden. Das Einzige, was an einen Garten erinnerte, war eine Anzahl schmaler Pfade, die das Areal kreuz und quer durchzogen. Wenn ich hier arbeitete, fühlte ich mich manchmal in meine Jugendzeit in Dor-lómin zurückversetzt. Besonders, weil Herr Elrond mich »Herrin der kleinen Gärten« nannte, wenn er vorüber kam.


Bei meinem Studium der Schriften stiess ich auf einige Geschichten über ein kleinwüchsiges Volk, das an den Osthängen des Nebelgebirges leben sollte: Die Periannath. Nun war mein Interesse geweckt und ich versuchte mehr über sie zu erfahren, aber in den Schriften gab es keine weiteren Hinweise. Ich befragte die Elben in der Bibliothek, ob sie mehr über dieses Volk wüssten. Einige waren auf ihrer Wanderung zu Thanduils Reich schon einmal einem dieser sehr scheuen Gesellen begegnet. Sie beschrieben die Periannath übereinstimmend als etwa drei bis vier Fuß große stämmige Leute, mit einem gutmütigen Gesicht und bäuerlichem Auftreten. Ein auffälliges Merkmal war, dass sie kein Schuhwerk zu kennen schienen. Bei allen Begegnungen waren die Halblinge barfuß.

Mehr konnte aber niemand über sie berichten und die meisten Elben kannten sie nicht einmal. So fragte ich bei passender Gelegenheit Herrn Elrond selbst über dieses Volk aus. Er antwortete mir lachend, dass ich gerne über die nebelberge ziehen und die halblinge selbst studieren könne, wenn sie mir so am Herzen lägen. Herr Elrond meinte dies nur im Scherz, aber mich ließ die Idee nicht mehr los.



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Wichtige Stationen

Erstes Zeitalter J.B. = Jahre der Bäume / J.S. = Jahre der Sonne
1473 E.Z. (J.B.)
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geboren in Tirion
1495 E.Z. (J.B.) Sippenmord von Alqualonde und Auszug der Noldor aus Amman
1499 E.Z. (J.B.)
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Überquerung der Helcaraxe, wo meine Mutter im Malmeis umgekommen ist
1 E.Z. (J.S.) Ankunft (Fingolfins) in Mittelerde
60 E.Z. (J.S.) Beginn der Dagor Aglareb (Die Ruhmreiche Schlacht)
155 E.Z. (J.S.) Morgoths Heer wird vor Hithlum von Fingon geschlagen
455 E.Z. (J.S.) Dagor Bragollach (Die Schlacht des Jähen Feuers), Fingolfin stirbt im Zweikampf gegen Morgoth
464 E.Z. (J.S.) Geburt von Túrin Turambar
471 E.Z. (J.S.) Nirnaeth Arnoediad (Die Schlacht der Ungezählten Tränen) . Fingon wird getötet, Turgon wird Hoher König der Noldor
476 E.Z. (J.S.)
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Die Noldor fliehen aus Dor-lómin und nehmen Belsandis mit
ca. 479 E.Z. (J.S.)
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Ankunft von Belsandis (und Túrin) in Doriath
490 E.Z. (J.S.)
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Belsandis verlässt Doriath in Richtung Osten
494 E.Z. (J.S.)
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Ankunft in den Blauen Bergen und Aufbau einer neuen Heimstatt
503 E.Z. (J.S.) Elwing wird in Ossiriand geboren
506 E.Z. (J.S.) Angriff von Feanors Söhnen auf Menegroth
510 E.Z. (J.S.) Maeglin verrät den Ort von Gondolin, Morgoth überfällt die Stadt und Gondolin fällt. Tod Turgons. Tuor führt Earendil und Idril aus Tumladen
538 E.Z. (J.S.) Die vier überlebenden Söhne Fëanors töten viele Überlebende Doriaths an der Mündung des Sirion
ca. 583 E.Z. (J.S.) Krieg des Zorns und Zerstörung von Beleriand, Hithlum und Angband
590 E.Z. (J.S.) Morgoth wird aus Arda verstoßen und in die Äußere Leere verbannt. Beginn des Zweiten Zeitalters
Zweites Zeitalter
1 Z.Z. Die Elben gründen das Königreich Lindon von Gil-galad sowie die Grauen Anfurten
32 Z.Z. Die Valar bestimmen Elros zum ersten König von Númenor, verbieten seinem Volk aber Aman zu betreten
ca. 365 Z.Z.
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Belsandis verlässt die Grauen Anfurten und wandert durch Eriador
397 Z.Z.
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Belsandis trifft auf die Sellath belanín und schließt sich diesen an
600 Z.Z. Zum ersten Mal besuchen Númenórer Mittelerde, wo sie Freundschaft mit Gil-galad schließen
933 Z.Z.
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Ankunft in Eregion, Belsandis wird feierlich zur Ordensschwester erhoben
935 Z.Z.
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Nellas und Belsandis bleiben in Eregion, Belsandis wird von den Juwelenschmieden ausgebildet
944 Z.Z.
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Nellas wird in das Gefolge Galadriels in Ost-in-edhil aufgenommen und holt Belsandis nach
ca. 1000 Z.Z. Sauron gründet sein Reich in Mordor
1200 Z.Z. Sauron gewinnt unerkannt das Vertrauen der Elben von Eregion und unterrichtet ihre Schmiede
1348 Z.Z.
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Belsandis verlässt Eregion in Richtung Norden
ca. 1349 Z.Z.
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Nellas verlässt Eregion in Richtung Lothlórien
1351 Z.Z.
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Wanderungen durch Eriador
1352 Z.Z.
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Belsandis verbringt den Winter und Frühling des Folgejahres in Lindon
1353 Z.Z.
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Hîril Tergondis erteilt Belsandis den Auftrag, den Sindar an den Anfurten beim Ausbau der Siedlung zu helfen
1500 Z.Z. Die Elben von Eregion beginnen mit dem Schmieden der Ringe der Macht
ca. 1600 Z.Z. Sauron schafft den Einen Ring. Seine Festung Barad-dûr wird fertiggestellt
1693 Z.Z. Sauron greift die Elben in Eregion an
1695 Z.Z.
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Gruppen der Sellath belanín kämpfen an der Seite von Celebrimbor gegen Sauron
1697 Z.Z. Eregion ist zerstört. Elrond gründet Imladris
1701 Z.Z. Elben und Númenórer schlagen Sauron und es beginnt eine längere Zeit des Friedens in Eriador
ca. 1800 Z.Z. Die Númenórer gründen eigene Reiche an der Westküste von Eriador
2029 Z.Z. Mit der Übernahme des númenórischen Throns durch Tar-Atanamir fällt ein Schatten auf Númenor.
2056 Z.Z.
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Belsandis zieht sich von der Küste und den Menschen zurück und verbringt eine Zeit innerer Einkehr in Imladris
3255 Z.Z. Ar-Pharazon erzwingt die Königswürde von Númenor
3262 Z.Z. Sauron wird von den Númenórern gefangen und nach Númenor gebracht
3319 Z.Z. Der König von Númenor greift Valinor an. Ilúvatar vollzieht die Wandlung der Welt und zerstört Númenor
3320 Z.Z. Elendil und seine Söhne, die dem Untergang Númenors entgehen konnten, errichten in Mittelerde die Königreiche Arnor und Gondor
3430 Z.Z.
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Menschen und Elben bilden das Letzte Bündnis, dem sich auch die Sellath belanín anschließen
3434 Z.Z.
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Die meisten Elbinnen der Sellath belanín fallen in der Schlacht auf der Dagorlath
3441 Z.Z. Elendil und Gil-galad werfen Sauron nieder und kommen dabei um. Isildur nimmt den Einen Ring an sich. Beginn des Dritten Zeitalters.
Drittes Zeitalter
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